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1 - Wasser im Sonnenkollektor erwärmt sich durch

2 - Die elektronische Steuerung  überwacht das System

3 - Wasserinhalt im Pufferspeicher erwärmt sich
4 - Wasser im Pufferspeicher kann zusätzlich über einen Heizungskessel erwärmt werden

5 - Nach oben hin wird das Wasser durch die Aufheizung dann immer wärmer
6 - Kaltwasserzuführung in den Wasserspeicher

7-  Das erwärmte Wasser wird für Verbraucher abgeführt
8 - Heizkessel für Warmwasserergänzung und Raumheizung

9 - Versorgung der einzelnen Heizkreise

 

 

Das Funktionsprinzip einer Solarheizung  ist die Solarthermie. Die aus Sonnenlicht gewonnene Wärme, wird dabei für Wassererwärmung oder Heizungsunterstützung genutzt.

Solarkollektoren können z.B. auf dem Hausdach oder an einer anderen, sonnigen Stelle installiert werden. Eine in den Solarkollektoren eingeschlossene Flüssigkeit, die als Wärmeträger dient, wird durch die Sonneneinstrahlung aufgeheizt und wandert durch Leitungen in den Wärmetauscher.

Ein sich im Wasserspeicher befindlicher Wärmetauscher sorgt für die notwendige Wassertemperatur. Dieser Wasserspeicher, bzw. Solarspeicher, wird durch eine starke Isolierung gedämmt. Aus dem Solarspeicher wird das Wasser zur Heizungsunterstützung verwendet oder zur Warmwasserbereitung.

Wirtschaftlichkeit

Aufgrund der nicht unbegrenzt verfügbaren Ressourcen von Gas, Öl oder anderen Fossilen Brennstoffen zeigt sich die Solarheizung als eine umweltschonende Investition in die Zukunft. Den höheren Anschaffungskosten stehen die entsprechenden Heizkosteneinsparungen von Fossilen Brennstoffen gegenüber.

Die immer weiter steigenden Energiekosten, sprechen für die Wirtschaflichkeit einer Solarheizung.

Passive Solarheizung

Hier dient ein ganzes Gebäude oder ein Teil davon, z.B. ein Gewächshaus oder ein Wintergarten als Sonnenkollektor.

Aktive Solarheizung

Wärme, die in den Kollektoren erzeugt wird, wird z.B. dafür genutzt, eine Fußbodenheizung zu betreiben, oder Brauchwasser aufzuheizen. Die dabei nicht sofort benötigte Energeie wird in einem Warmwasserspeicher zwischengespeichert, um später weiter verwendet zu werden. Das Kernelement einer thermischen Solaranlage ist der Sonnenkollektor. Im sogenannten Solarspeicher, ein an die Wasserleitung angeschlossener Kessel, befinden sich zwei Wärmetauscher. In einem davon zirkuliert eine Trägerflüssigkeit, die durch Sonneneinstrahlung aufgeheizt wird und das Brauchwasser erwärmt. Ein zweiter Wärmetauscher ist mit dem Heizkessel verbunden und sorgt für eine zusätzliche Aufheizung des Brauchwassers im Winter. Anlagen die zu einer Unterstützung konventioneller Heizungen eingestüzt werden, besitzen einen Speicher, in dem Brauchwasser und Heizungswasser voneinander getrennt sind. Der ordungsgemäße Systemablauf wird dabei durch eine Steuerungsanlage gewährleistet. Aufgrund der in den Wintermonaten nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Sonneneinstrahlung, kommen thermische Solaranlagen überwiegend zur Heizungsunterstützung in Übergangszeiten zur Verwendung. Dadurch kann im Frühjahr und im Herbst der Energiebedarf konventioneller Heizungen um bis zu 50 % reduziert werden. Ein wichtiger Faktor ist dabei die damit verbundene, erhebliche Reduktion des CO2 Ausstoßes.

 

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